• Mittwoch , 20 September 2017

Köln: Stadt wirkt hilflos bei Planung der Spielhallen-Zukunft

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Gerade erst wurde bekannt, dass in Nordrhein-Westfalen rund 70 Prozent aller Spielhallen zum 1. Dezember 2017 schließen müssen. In Köln gibt es derzeit rund 240 Spielhallen – und für diese ist noch kein Konzept vorhanden. Stellen sind zwar im Ordnungsamt ausgeschrieben, wurden bisher aber noch nicht besetzt. Nun droht das Chaos.

Unklarheit über Umsetzung der Regeln

Noch gut vier Monate bleiben der Stadt Köln, um die Vielfalt an Spielhallen in der Stadt einzudämmen. Der neue Glücksspielstaatsvertrag sieht klare Regelungen vor, ein Konzept hat die Stadt bisher allerdings noch nicht. Laut Ordnungsamt habe man zwar bereits zwei freie Stellen hierfür ausgeschrieben, bisher aber noch niemanden eingestellt.

Das könnte sich im Nachhinein rächen, denn schon jetzt drohen viele Hallenbetreiber mit einer Klagewelle gegen das Land NRW und auch die Stadt Köln. Zwangsläufig wird man sich also innerhalb der nächsten Zeit mit den Planungen in Köln und anderen Städten beschäftigen müssen – so oder so. Es ist keinesfalls damit zu rechnen, dass ein Hallenbetreiber die Schließung seiner Spielstätte einfach so hinnehmen wird.

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